“Jedes Mal, wenn mir jemand sagt, wie scharf mein Bild ist nehme ich an, dass es sich nicht um ein sehr interessantes Foto handelt. Wenn es so wäre, dann hätte man mehr zu sagen.”
– Author unbekannt –
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Lofoten fotografieren — Teil 6: Stürmische Zeiten & warum du einen Workshop besuchen solltest
Der letzte Tag unseres Foto-Workshops begann so, wie der letzte Tag einer schönen Reise beginnen sollte, mit einem wunderschönen Morgenrot. Schon während des Frühstücks sah man das erste Morgenrot, das deutlich schwächer ist, aber meist ein gutes Zeichen für das eigentliche Morgenrot darstellt. Ich konnte deshalb schon kaum die Füße still halten und wollte unbedingt raus.
Da wir die letzten Tage immer bis spät nachts Polarlichter fotografiert hatten, waren alle etwas müde und wir hatten das Frühstück später angesetzt. Der Wetterbericht sah so oder so eher nach stürmischem und wolkenreichem Wetter aus. Das Morgenrot hat man so nicht kommen sehen. Und wie es häufig bei solchen schönen Morgenröten ist, folgt darauf leider meist ein ziemlich grauer Tag. So auch heute.

Lofoten fotografieren — Teil 5: Goldenes Licht und Eiseskälte
So im Nachhinein betrachtet, merkt man mir an, dass ich an diesem Morgen etwas geknickt war. Ich hatte mir so fest vorgenommen euch mit tollen Vlogs aus Norwegen zu versorgen und dann das. Das Mikro meiner Vlogging-Kamera war unauffindbar. Ich muss es während der Polarlichtjagd, vielleicht auch im Nationalpark verloren haben. Vielleicht steckt es aber auch noch irgendwo!? Innerlich brodelte es in mir. Mir war zu diesem Zeitpunkt nämlich schon bewusst, dass die wohl windigsten Tage unserer Reise gerade vor uns standen und das Mikrofon an der Kamera selbst nur schlecht gegen Wind geschützt war. Ich versuchte also aufzunehmen was möglich war und hoffte, dass es einigermaßen klappen würde.

Lofoten fotografieren — Teil 4: Polarlichtjagd
Was für eine Nacht hatten wir da bitte hinter uns? Eine nicht enden wollende Polarlicht-Show direkt vor unserer Unterkunft. Nach dazu eine recht windstille Nacht. So konnten Polarlichter mit herrlicher Spiegelung im Fjord aufnehmen. Wunderschön. Aus diesem Grund ging es heute, wenn auch nur ein bisschen, später los. Erster Stopp der nahegelegene Haukland-Strand bei wolkenfreiem Himmel. Und ich? Ich versuchte mich als Wildlife-Fotograf. Was wir am heutigen Tag jedoch nicht erahnen konnten war, dass wir wieder bis in die Nacht auf eine regelrechte Polarlichtjagd gehen würden.

Lofoten fotografieren — Teil 3: Irre Licht- & Polarlichtshow
Zwei fantastische Tag lagen bereits hinter uns. Klar wünschten wir uns täglich raue Wolkenstrukturen, geniale Lichtstimmungen und Dramatik für diese tolle Landschaft, um Bilder zu fotografieren, die ihr auch wirklich würdig ist, doch für die nächtlichen Stunden hätten wir es am liebsten jeden Tage sternenklar gehabt. Denn dann sieht man die Polarlichter, die in diesem Winter fast täglich vorkamen erst richtig. Doch, wenn wir jeden Tag tolle Stimmungen am Tag haben, dann wäre ich auch mit einer klaren Polarnacht zufrieden dachte ich mir — Ich wollte dieses mal einfach nicht zu viele Erwartungen mit bringen, um nicht enttäuscht zu werden. Doch wir wurden von Mutter Natur für unser bemühen belohnt.

Lofoten fotografieren — Teil 2: Die Farben des Nordens
Tag zwei bricht an. Es gab etwas Neuschnee über Nacht. Perfekte Bedingungen also für die Landschaftsfotografie im Winter auf den Lofoten. Das sollte Möglichkeiten ergeben. Also fuhren wir durch den zeitweise gesperrten Tunnel in Richtung Süd-West. Ziel waren mehrere kleinere Spots, so wie der wunderschöne Brunstranda, Ramberg und Vikten. Ein erreignisreicher Tag steht bevor, mit hoffentlich schönen LIchtstimmungen.

Lofoten fotografieren — Teil 1: Ausrüstung & Finden meiner Kreativität
Und plötzlich stand ich da, mit meinen wasserdichten Winterschuhen im Wasser und optimiere die Belichtungszeit und mein Timing bei den aufkommenden brechenden Wellen. Hoch oben im Norden. Auf den Lofoten. Ein Traumziel von mir. Vor einigen Wochen hatte ich daran noch nicht gedacht, doch dann ging alles recht flott. Und so war ich im Januar 2026 tatsächlich auf den Lofoten. Daraus ist eine 6‑teilige Serie entstanden. Hier ist Teil 1, inklusive einer Ausrüstungsliste, solltet ihr selbst mal auf die Lofoten, oder zumindest im Winter in kalte Gegenden zum Fotografieren wollen.

5 typische Fehler in der Bildbearbeitung
Bildbearbeitung kann Spaß machen, aber auch ziemlich frustrierend sein. Stundenlang kann man sich in seinen eigenen 4 Wänden mit den Reglern in Lightroom, Luminar Neo, Capture One, oder wie sie alle heißen beschäftigen. Und dann merkt man am nächsten Tag, dass es doch etwas zu viel oder auch zu wenig des “Guten” war und man feilt wieder an der Abstimmung. Gerade Beginner in der Landschaftsfotografie sind meist es was “Übermotiviert” was die Regler betrifft und so sieht man immer wieder 5 typische Fehler in der Bildbearbeitung, für die ich euch in diesem Blog sensibilisieren möchte.

Adventskalender 2025
Die Adventszeit beginnt, Weihnachten steht vor der Tür. Es ist eine Zeit, in der man sich ein wenig besinnen kann, den Alltag ein wenig hinter sich lassen sollte, zur Ruhe kommen möchte und womöglich ein wenig mehr über die Fotografie und womöglich ein paar Tricks in der Bildbearbeitung, bspw. mit Lightroom zu lernen. Oder etwa nicht? Aus diesem Grund starte ich in diesem Jahr einen kleinen Adventskalender. Jeden Tag öffnet sich auf YouTube ein Türchen, mit einem oder vielleicht auch gleich mehreren Tipps und Tricks rund um Landschaftsfotografie und der Bildbearbeitung mit Lightroom.

ETTR vs. HDR
Wenn ihr schon das ein oder andere Mal an den Randzeiten des Tages fotografiert habt, dann werdet ihr die Situation sicher kennen. Magisches Licht oder intensive Farben im Himmel. Ihr nehmt ein paar Aufnahmen auf, schaut auf das Display, und denkt, klasse das passt. Zuhause am Rechner seht ihr dann das Dilemma. Ihr habt zu dunkel fotografiert. In den Schatten sumpft das Bild ziemlich ab, wirkt unscharf und noch dazu völlig verrauscht. Und das bei ISO 100, wieso denn das?
In diesem BLOG / VLOG stelle ich euch zwei relativ einfache Aufnahmetechniken vor, die sofort zu besserer Qualität eurer Landschaftsfotografien führen. Einfach deshalb, weil sie relativ schnell umzusetzen sind und leicht zu erlernen sind. Man muss sich eben nur die Zeit nehmen und ein paar kleine Dinge beachten.

Einfache Tipps um mehr aus deinen Waldfotos rauszuholen
Heute habe ich nicht mal einen Wecker gebraucht. Ich bin rechtzeitig aufgewacht, habe mich angezogen, das Fotoequipment gepackt, ins Auto gestiegen und los. Bereits gestern Abend versprach der Wetterbericht, dass die Bedingungen passen werden. Dichter Nebel sogar in den Wäldern möglich. Außerdem dampfende Wasseroberfläche, vielleicht auch ein wenig Himmelsfärbung, etc. Egal wie, irgendwas wird schon dabei sein. Ich hatte eine Location geplant, die ich schon häufig besucht hatte. Ein See im Wald. Eigentlich kann nichts schief gehen. Doch was ich dann vorfand, war alles andere als ein easy-going.

Ein Highlight für Landschaftsfotografen in Deutschland
Aller guten Dinge sind drei. Ich habe noch eine Rechnung offen, hier im Odenwald in dieser Schlucht. Bereits zweimal war ich hier, wollte die Schönheit dieser beeindruckenden Schlucht festhalten. Aber bereits zweimal hat es nicht geklappt. Einmal war einfach kein Wasser in der Schlucht, da ich nach den Regentagen zu lange gewartet hatte. Ein weiteres Mal waren einfach zu viele Wanderer vor Ort und ich konnte mich nicht richtig als Fotograf entfalten. Es kamen nur Bilder heraus, mit denen ich nicht glücklich war. Die Hoffnung lag nun auf Versuch Nummer 3.

Das Potential von Lightroom-Masken richtig nutzen
In diesem Beitrag gibt es ein ausführliches Tutorial über die Masken in Lightroom. Gerade für ein Einsteiger ist es am Anfang etwas schwierig zu verstehen, was man mit Masken alles anstellen kann und welche Wirkung die selektiven Anpassungen erzeugen können. Deshalb geht es dieses mal etwas mehr um Masken-Basics, aber vielleicht ist auch der ein oder andere Tipp für die bereits erfahrenen Lightroom-Nutzer unter euch dabei.