Foto-Locations

Lofoten fotografieren — Teil 5: Goldenes Licht und Eiseskälte
So im Nachhinein betrachtet, merkt man mir an, dass ich an diesem Morgen etwas geknickt war. Ich hatte mir so fest vorgenommen euch mit tollen Vlogs aus Norwegen zu versorgen und dann das. Das Mikro meiner Vlogging-Kamera war unauffindbar. Ich muss es während der Polarlichtjagd, vielleicht auch im Nationalpark verloren haben. Vielleicht steckt es aber auch noch irgendwo!? Innerlich brodelte es in mir. Mir war zu diesem Zeitpunkt nämlich schon bewusst, dass die wohl windigsten Tage unserer Reise gerade vor uns standen und das Mikrofon an der Kamera selbst nur schlecht gegen Wind geschützt war. Ich versuchte also aufzunehmen was möglich war und hoffte, dass es einigermaßen klappen würde.

Lofoten fotografieren — Teil 4: Polarlichtjagd
Was für eine Nacht hatten wir da bitte hinter uns? Eine nicht enden wollende Polarlicht-Show direkt vor unserer Unterkunft. Nach dazu eine recht windstille Nacht. So konnten Polarlichter mit herrlicher Spiegelung im Fjord aufnehmen. Wunderschön. Aus diesem Grund ging es heute, wenn auch nur ein bisschen, später los. Erster Stopp der nahegelegene Haukland-Strand bei wolkenfreiem Himmel. Und ich? Ich versuchte mich als Wildlife-Fotograf. Was wir am heutigen Tag jedoch nicht erahnen konnten war, dass wir wieder bis in die Nacht auf eine regelrechte Polarlichtjagd gehen würden.

Lofoten fotografieren — Teil 3: Irre Licht- & Polarlichtshow
Zwei fantastische Tag lagen bereits hinter uns. Klar wünschten wir uns täglich raue Wolkenstrukturen, geniale Lichtstimmungen und Dramatik für diese tolle Landschaft, um Bilder zu fotografieren, die ihr auch wirklich würdig ist, doch für die nächtlichen Stunden hätten wir es am liebsten jeden Tage sternenklar gehabt. Denn dann sieht man die Polarlichter, die in diesem Winter fast täglich vorkamen erst richtig. Doch, wenn wir jeden Tag tolle Stimmungen am Tag haben, dann wäre ich auch mit einer klaren Polarnacht zufrieden dachte ich mir — Ich wollte dieses mal einfach nicht zu viele Erwartungen mit bringen, um nicht enttäuscht zu werden. Doch wir wurden von Mutter Natur für unser bemühen belohnt.

Lofoten fotografieren — Teil 2: Die Farben des Nordens
Tag zwei bricht an. Es gab etwas Neuschnee über Nacht. Perfekte Bedingungen also für die Landschaftsfotografie im Winter auf den Lofoten. Das sollte Möglichkeiten ergeben. Also fuhren wir durch den zeitweise gesperrten Tunnel in Richtung Süd-West. Ziel waren mehrere kleinere Spots, so wie der wunderschöne Brunstranda, Ramberg und Vikten. Ein erreignisreicher Tag steht bevor, mit hoffentlich schönen LIchtstimmungen.

Lofoten fotografieren — Teil 1: Ausrüstung & Finden meiner Kreativität
Und plötzlich stand ich da, mit meinen wasserdichten Winterschuhen im Wasser und optimiere die Belichtungszeit und mein Timing bei den aufkommenden brechenden Wellen. Hoch oben im Norden. Auf den Lofoten. Ein Traumziel von mir. Vor einigen Wochen hatte ich daran noch nicht gedacht, doch dann ging alles recht flott. Und so war ich im Januar 2026 tatsächlich auf den Lofoten. Daraus ist eine 6‑teilige Serie entstanden. Hier ist Teil 1, inklusive einer Ausrüstungsliste, solltet ihr selbst mal auf die Lofoten, oder zumindest im Winter in kalte Gegenden zum Fotografieren wollen.

Einfache Tipps um mehr aus deinen Waldfotos rauszuholen
Heute habe ich nicht mal einen Wecker gebraucht. Ich bin rechtzeitig aufgewacht, habe mich angezogen, das Fotoequipment gepackt, ins Auto gestiegen und los. Bereits gestern Abend versprach der Wetterbericht, dass die Bedingungen passen werden. Dichter Nebel sogar in den Wäldern möglich. Außerdem dampfende Wasseroberfläche, vielleicht auch ein wenig Himmelsfärbung, etc. Egal wie, irgendwas wird schon dabei sein. Ich hatte eine Location geplant, die ich schon häufig besucht hatte. Ein See im Wald. Eigentlich kann nichts schief gehen. Doch was ich dann vorfand, war alles andere als ein easy-going.

Ein Highlight für Landschaftsfotografen in Deutschland
Aller guten Dinge sind drei. Ich habe noch eine Rechnung offen, hier im Odenwald in dieser Schlucht. Bereits zweimal war ich hier, wollte die Schönheit dieser beeindruckenden Schlucht festhalten. Aber bereits zweimal hat es nicht geklappt. Einmal war einfach kein Wasser in der Schlucht, da ich nach den Regentagen zu lange gewartet hatte. Ein weiteres Mal waren einfach zu viele Wanderer vor Ort und ich konnte mich nicht richtig als Fotograf entfalten. Es kamen nur Bilder heraus, mit denen ich nicht glücklich war. Die Hoffnung lag nun auf Versuch Nummer 3.

Das Potential von Lightroom-Masken richtig nutzen
In diesem Beitrag gibt es ein ausführliches Tutorial über die Masken in Lightroom. Gerade für ein Einsteiger ist es am Anfang etwas schwierig zu verstehen, was man mit Masken alles anstellen kann und welche Wirkung die selektiven Anpassungen erzeugen können. Deshalb geht es dieses mal etwas mehr um Masken-Basics, aber vielleicht ist auch der ein oder andere Tipp für die bereits erfahrenen Lightroom-Nutzer unter euch dabei.

Die Stärke selektiver Masken
Bereits Ansel Adams tat es., warum sollten wir es nicht auch tun? Die Rede ist von selektiven Anpassungen. In den letzten Jahren hat Adobe die selektiven Masken in Lightroom perfektioniert. Die Möglichkeiten sind enorm und vielfältig. Aber einfacher geworden ist es dafür nicht unbedingt. In diesem BLOG/VLOG gebe ich einen Einblick in die Bearbeitung mit Selektiven Masken. Überzeugt euch selbst.

Time-Blending — Warum es sich lohnt nur auf ein Bild zu konzentrieren
Der heutige Abend wird ein Kinderspiel. Die Vorhersage für ein Abendrot ist in allen Wettermodellen zu sehen. Ich bin rechtzeitig vor Ort und bin mir ziemlich sicher, was und wie ich es fotografieren möchte. Rechtzeitig vor Ort sind Stativ, Kamera und Filter im Nu aufgebaut und das Abendrot ist bereits bei Sonnenuntergang richtig toll ausgeprägt. Jetzt noch abwarten, bis es richtig durchknallt. Aber halt mal, ist es zwischen den letzten beiden Aufnahmen bereits etwas abgeklungen? Ja… und was nun?

Niederlandes Klassiker
Oh man, was ist nur mit meinem Timing los? Phänomenales goldenes Licht scheint vor mir auf die Landschaft. Ich schaue auf den Tacho meines Autos. Ich bin schon etwas zu schnell. Und überall wimmelt es von Blitzern hier in den Niederlanden. Noch zweimal abbiegen. Verdammt schon wieder eine rote Ampel. Vielleicht hält das Licht ja noch 10 Minuten, wer weiß. Nur noch wenige Meter, dann erreiche ich den Parkplatz, doch da war es erstmal vorbei mit tollem Licht. Doch die Wolken sehen vielversprechend aus. Nur nicht zu früh aufgeben, dachte ich mir uns lief los den Weg entlang bei diesen wunderschönen Windmühlen in den Niederlanden.

Unglaublich Vielfältig — Die Dünenlandschaft der Niederlande
Puhh… da bin ich doch nochmal ins Schwitzen gekommen. Eigentlich war mir schon klar, dass es an diesem Abend fantastische Bedingungen geben sollte. Ich hatte da einen Spot ausgekundschaftet, aber noch keine Zeit gehabt ihn mir vor Ort anzuschauen. Eigentlich sollt es passen, wenn ich frühzeitig vor Ort bin und mich etwas umschaue. Dabei hatte ich allerdings die Rechnung ohne meine Kinder gemacht und so blieb zuletzt — als zweifacher Familienvater — weniger Zeit als erhofft. Aber seht/lest selbst.