Fotografieren auf den Lofoten — Teil 1: Ausrüstung
Ausrüstung:
Sony a7IV
Sony a6700
Sony FE 2.8/16–35 mm GM
Sony FE 4/24–105 mm G
Sony FE 100–400 mm GM
Den VLOG zum BLOG seht ihr unten auf der Seite oder ihr erreicht ihn über diesen Button:
Ich muss auf die Lofoten, bzw. ich sollte es.
“Hey hast du gesehen, beim Jens ist ein Workshop-Platz für die Lofoten frei geworden!”, sagte meine Frau zu mir. Etwas überrascht, dass sie mich darauf aufmerksam machte, war ich schon, aber vielleicht hat sie auch gemerkt, dass ich in letzter Zeit seltener raus ging zum Fotografieren. Dass mir die Motivation, auch ein wenig Kreativität fehlte, neue Perspektiven, Motive zu finden und auch keine Lust hatte einfach nur zu Entdecken.
“Du wolltest doch schon immer mal auf den Lofoten fotografieren, oder nicht? Warum gehst du nicht einfach mit?”, sagte sie. Ich denke drüber nach. Eigentlich passt es ja so gar nicht. Gut, wichtige Termine sind keine in der Woche. Aber ein Tag vorher ist doch… , und danach gleich,… Ich versuchte Dinge zu finden, warum es nicht geht. Boah, das ist doch schon stressig. Aber sie überzeugte mich, also fragte ich an. Buchte Flieger und bereitete mich vor. Nicht auf die Spots, ne, einfach nur darauf, was ich anziehen und mitnehmen werde.
Die Reise rückt näher
Dann die Woche vor der Abreise. Natürlich wurde es stressig. Im Geschäft gerade ein riesiges Projekt mit näher rückenden Deadlines. Privat waren erst die Kinder krank, dann lag ich mit 40°C Fieber flach. Ach ich hab’s ja gewusst, die Reise steht auf der Kippe für mich. Hätte ich’s gleich bleiben lassen, dachte ich. Etwas Demotiviert.
Eine Demotivation, die mich schon den ganzen Winter begleitet. Vielleicht ist es auch eine Überforderung, oder dass ich zu viel will. Teilweise kam ich mir selbst schon so vor, als schlitterte ich in eine Depression oder Burn-Out. Vielleicht hilft mir diese Reise aber. Vielleicht kommt die Motivation, die Kreativität zurück. Ein Versuch ist es wert.
Dann war ich da, auf den Lofoten
Den Reisetag habe ich fast nur schlafend verbracht. Erster Flug nach Oslo — geschlafen. Auf dem Flughafen — geschlafen, Zweiter Flug nach Bodo — geschlafen, usw.
Dann war ich da. Jens stand schon parat und nahm uns mit zur Unterkunft. Die erste Nacht schlief ich durch und jetzt stehe ich bei minus 5°C am berühmtesten Strand der Lofoten — Haukland. Aber da ist ja nur Sand und ein Berg im Hintergrund. Was soll man da nur fotografieren!?
Jedenfalls war es eine Punktlandung. Meine Krankheit war überwunden, ich fühlte mich wieder fit. Pünktlich zu unserem Workshop waren die klaren Tage auf den Lofoten vorbei, was weniger Polarlicht, aber schöneres fotografisches Wetter am Tag erwarten lies. Für mich ist das in Ordnung. Hauptsache wir haben eine Nach für Polarlichter, das würde mir reichen.
Zeige dich, Kreativität
Ok, Kreativität, zeige dich. So einen bekannten Ort. Es muss Möglichkeiten geben, diesen neu zu interpretieren. Meinen Stil aufzuzwängen. Eigene Ideen umzusetzten. Aber auf den ersten Blick sah es wenig spannend aus. Sand, Wasser, Berg. Doch dann kamen die Farben. Und dann ergaben sich immer mehr Möglichkeiten und ich entwickelte Ideen. Schon der erste Morgen tat einfach nur gut. Das Sein im hier und jetzt. Das Beobachten, Genießen und Fotografieren unserer schönen Natur. Einfach herrlich.
Was ich erlebt habe, dass könnt ihr in einer 6‑teiligen Serie auf YouTube sehen. Unten ist Teil 1. Ach ja, wer auch mal in den hohen Norden, oder generell im Winter fotografieren möchte, der sollte sich unbedingt die Handschuhe von THE HEAT COMPANY ansehen. Ich war sehr glücklich darüber, sie mir schon vor einiger Zeit angeschafft zu haben. Im Video gibt es zudem ein Promocode, also unbedingt reinschauen!.
Und, weil ich weiß, dass euch so etwas immer interessiert, gibt es hier meine Empfehlung/Ausrüstungsliste für Fotografieren im Winter/ im Polarkreis.
Ausrüstungsliste
Da es immer wieder für viele unter euch interessant ist, gibt es hier eine Ausrüstungsliste für das Fotografieren im Polarkreis, sprich auf den Lofoten, Island, Finnland, usw.
Meine Winter-Ausrüstung / Ausrüstung für das Fotografieren im hohen Norden:
🧤 Die besten Handschuhe: https://www.theheatcompany.com/de-de/… (Promocode gibt es im Video!)
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👖 Thermounterwäsche, da tut es auch bereits “günstige” von Decathlon
👖 Wasserfeste Hose, ich hatte eine Ski-Hose ebenfalls von Decathlon, die verdammt gut dicht war
🧥 Wasserdichte Jacke
Wie immer ist es besser viele dünne Schichten zu tragen, statt wenige dicke. Also Thermounterwäsche, Flies, Softshell, Daunen, Regenjacke. Ebenfalls empfehlen kann ich ein Buff-Tuch für um den Hals. Bei bedarf kann man es sich einfach auch ins Gesicht ziehen und ist etwas mehr gegen den kalten Wind geschützt. Ebenfalls empfehlenswert finde ich eine Windschutzcreme, die man sich an kalten windigen Tagen ins Gesicht schmieren kann, bevor man nach draußen geht!
Meine Kamera-Ausrüstung für den hohen Norden:
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VLOG zum BLOG
Begleite mich beim Fotografieren auf den Lofoten! In dieser ersten Episode meiner Serie reisen wir in den hohen Norden. Wir klären die wichtigste Frage: Welche Ausrüstung braucht man wirklich für extreme Kälte und die Jagd nach Polarlichtern?
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