Gerade für die Einsteiger gibt es kaum ein wichtigeren Tipp als diesen:
Dieser Tipp gilt übergeordnet für alle anderen weiteren Tipps. Fotografiert einfach alles, was ihr vor die Linse bekommt. Am Besten alles, aus zig verschiedenen Perspektiven. Frontal, von schräg oben, von unten, von links von rechts und schaut wie sich die Wirkung und die Darstellung ändert. Ändert nicht ständig die Brennweite, nutzt vielleicht einfach eine Festbrennweite und bewegt euch und beobachtet die Bildwirkung. Manchmal haben wenige cm Änderung der Position enorme Auswirkungen auf das fertige Foto. 
Gerade wenn ihr beginnt erste Einstellungen selber vorzunehmen, werdet ihr Fehler machen. Mal sitzt der Fokus nicht, mal habt ihr Bewegungsunschärfe, oder ihr hättet doch einfach einen ticken mehr Platz am Rand zum Motiv lassen sollen, Über- oder Unterbelichtet oder, oder, oder... eine mögliche Fehlerliste ist beinahe endlos. 
Für die nächsten Schritte empfehle ich euch deshalb, euch erstmal um eine Einstellung zu kümmern und deren Einfluss auf das Foto zu entdecken und zu begreifen. Denn eigentlich habt ihr nur eine Hand voll Stellschrauben, die ihr an/mit der Kamera ändern könnt:
- Positionierung der Kamera im Raum (relativ zum Objekt)
-Brennweite
-Fokussierung
- ISO-Empfindlichkeit
- Blendenöffnung
- Belichtungszeit
Die Positionierung eurer Kamera im Raum relativ zu eurem Motiv und dessen Wirkung solltet ihr zum jetzigen Zeitpunkt schon etwas im Gespür haben, wenn ihr alles ausprobiert habt, was ich geschrieben habe. Diese wird aber immer wieder Thema sein, wenn es um Gestaltung und Wirkung in euren Bildern geht, so auch, wenn wir auf der nächsten Seite über Brennweiten reden und deren Bildwirkung reden. 
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