Ausrüstung:
Kamera: Nikon D7200
Objektive: Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM Art, 
Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G,
Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM,

Fiderepasshütte mit Sonnenstern
18 mm, ISO 100, f/11, 1/400 Sek.

Der Start war bei er Tegelbergbahn unweit der Skisprungschanze, sollte uns zur Fiderepasshütte, Mindelheimer Hütte und als letzte Übernachtung zur Rappenseehütte führen, ehe wir zurück ins Tal nach Oberstdorf wandern werden.

Die Wettervorhersage passte, außer einige kleinere Gewitter sollte uns in den kommenden Tagen nichts böses überraschen.

Abmarsch an der Tegelbergbahn, Oberstdorf, Deutschland
20 mm, ISO 100, f/11, 1/160 Sek.

Tag 1: Tegelbergbahn - Fiderepasshütte (2070 müNN)
Wie immer stellte sich zu Hause die Frage, was nehme ich mit an Equipment? Einerseits möchte man für alle Begebenheiten gewappnet sein, andererseits ist jedes Kilo extra bei Wanderungen deutlich zu spüren. Empfehlen für die Berge würde ich eigentlich ein gutes Weitwinkelobjektiv und ein Teleobjektiv, so wie ein Stativ. Alles andere wird nicht benötigt. 
Im Gepäck hatte ich neben meiner Nikon D7200 also nur das Sigma 18-35 mm f1.8 Art und das Sigma 105 mm Makro. Da ich aktuell kein gutes Tele-Zoom zur Verfügung hatte, ließ ich 
UWW- und Teleobjektiv zu Hause. Außerdem wollte ich schauen, wie weit ich komme.

Bergwiesen bei Oberstdorf, Deutschland
26 mm, ISO 100, f/11, 1/125 Sek.

Wir starteten am Parkplatz der Tegelbergbahn-Talstation. Der Weg zur Fiderepasshütte ist in lockeren 3 Stunden zu schaffen, wenn man sich ein Ticket für die Tegelbergbahn käuft, ansonsten sollte man etwas mehr Kondition im Gepäck und 2-3 Stunden Zeit extra haben, um auf den Berg zu laufen.

Auf Grund unserer Anreise und der fortgeschrittenen Tageszeit entschlossen wir uns für die leichtere Variante.

Ein Blick zurück zur Tegelbergbahn Mittelstation und Gipfelstation, Oberstdorf, Deutschland
28 mm, ISO 100, f/8, 1/250 Sek.

Die Hütte erreichen wir innerhalb der angegebenen Zeit. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit. Es donnerte gewaltig über unseren Köpfen und auch unser Regenüberzug für die Rucksäcke musste herausgekramt werden, um die Kleidung im Innern vor Nässe zu schützen.

Die letzten Meter hoch zur Fiderepasshütte, Oberstdorf, Deutschland
26 mm, ISO 160, f/8, 1/100 Sek.

Glücklicherweise hörte es mit unserer Ankunft in der Hütte auf  zu regnen. So konnten wir noch ein Bier auf der Terrasse genießen, ehe wir uns wuschen und uns zum Abendessen in die Stube setzten.

Ankunft an der Fiderepass-Hütte auf 2070 müNN, Oberstdorf, Deutschland
31 mm, ISO 640, f/8, 1/100 Sek.

Ein / zwei Stunde vor Sonnenuntergang verzogen sich alle Wolken und das Wetter wurde perfekt, um noch einige schöne Bilder außerhalb der Fiderepasshütte zu schießen. Also begaben wir uns nach draußen und suchten nach einigen schönen Motiven.

Gänseblümchen nach dem Regen, Fiderepasshütte, Oberstdorf, Deutschland
105 mm, ISO 100, f/8, 1/500 Sek.

Das besondere an der Fiderepasshütte ist, dass man sich im Innern der Hütte in Deutschland befindet, sobald man sich allerdings nach draußen begibt und einen Fuß vor die Tür setzt, steht man womöglich bereits in Österreich.

Die Grenze verläuft quasi an der Hauskante entlang und führt direkt auf den "Hausberg", die Oberstdorfer Hammerspitze.

Oberstdorfer Hammerspitze, Deutschland/Österreich
20 mm, ISO 100, f/8, 1/500 Sek.

Das Licht wurde von Sekunde zu Sekunde besser, deshalb versuchte ich so viel Motive als möglich einzufangen. Die grünen Wiesen mit ihren Blumen luden ein, sie als Vordergrund mit in die Bilder zu packen.
Auch der Blick, mit der Sonne im Rücken, Richtung Oberstdorf, war ein Foto wert. Das Streiflicht der tiefstehenden Sonne verleiht dem Bild ein tolles Ambiente.

Blick Richtung Oberstdorf, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/8, 1/500 Sek. 

Immer mehr Menschen kamen aus der Hütte um die Abendsonne zu genießen und den herrlichen Ausblick zu bestaunen. So boten sich immer wieder neue Motive zum Fotografieren, so wie dieses Paar auf der Bank vor der Fiderepasshütte.

Paar auf einer Bank vor der Fiderepasshütte, Österreich
105 mm, ISO 100, f/8, 1/400 Sek.

In der Abendsonne konnte man ebenfalls gut die morgige erste Etappe der Wanderroute erkennen. Sie führt entlang eines Hanges mit Geröll und dann in Zick-Zack-Linien hinauf zur Fiderescharte. Auf den ersten Blick wirkt der Weg vielleicht etwas heftig, ist allerdings weniger steil, als es den Anschein hat und wirklich gut und einfach zu begehen.

Fiderescharte, Deutschland
105 mm, ISO 100, f/8, 1/400 Sek.

Für den heutigen Abend habe ich mir vorgenommen, einen Sonnenstern über der Fiderepasshütte zu fotografieren. Das Wetter und die Sonnenstellung ist geradezu ideal gewesen. Also baute ich mein Stativ mit etwas Abstand zur Hütte auf und positionierte mich so, wie mir die Bildkomposition gefiel. Wichtig in diesem Fall ist, dass der Schatten der Hütte zu einem selbst wandert. Dann ein paar Minuten warten und im richtigen Moment, in dem man genau an der Grenze des Schattens ist, abdrücken. Oder man nutzt einfach die Intervall-Funktion seiner Kamera. ;-)

Fiderepasshütte mit Sonnenstern und Hammerspitze, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/11, 1/1250 Sek.

Als das Bild im Kasten war, war ich erstmal sehr zufrieden, aber die Bildkomposition gefiel mir noch nicht ganz so gut. Mich störte irgendwie das kleine Blechhäusschen und der Fakt, dass das Streiflicht der Sonne auf den Wiesen nicht so toll heraus kam. Deshalb positionierte ich mich nochmals um. Einige Meter Höher, den Bildausschnitt anders gelegt. Wichtig, die Blende etwas weiter zu schließen und den Fokuspunkt auf die Hyperfokale Distanz einstellen, so dass alle Bildbereiche möglichst scharf sind.

Fiderepasshütte mit Sonnenstern, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/11, 1/400 Sek.

Mit dieser Aufnahme war ich dann wirklich zufrieden, da sie alles beinhaltete, was ich mir vorgestellt habe.

Da die Lichtstimmung nicht abriss, entschloss ich mich noch von dem umliegenden Gebirge mit dem bekannten Mindelheimer Klettersteig eine Panorama-Aufnahme zu machen. Insgesamt 10 Hochkantbilder habe ich dafür zusammengefügt.

Fiderescharte, Mindelheimer Klettersteig, Schafalpenkof, Deutschland/Österreich
18 mm, ISO 100, f/8, 1/200 Sek.

Anschließend genossen wir die letzten wärmenden Sonnenstrahlen des Tages und beobachteten, wie viele andere, die Sonne als großen, roten Feuerball hinter den österreichischen Alpen untergehen.

Sonnenuntergang über den östereichischen Alpen
35 mm, ISO  100, f/8, 1/200 Sek.

Tag 2: Fiderepasshütte - Fiderescharte - Mindelheimer Hütte (2058 müNN)

Sonnenaufgang an der Fiderepasshütte, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/1.8, 1/1600 Sek.

Am nächsten Morgen, war ich einer der ersten, der wach war. Ich bemerkte, dass die Sonne draußen gleich aufgehen musste, als packte ich meine Kamera und schlich mich hinaus. Der Anblick war einfach herrlich. Eigentlich sollte so jeder Morgen aussehen.

Nach dem Frühstück ging es los. Der Weg zur Mindelheimer Hütte ist nicht all zu weit, weßhalb wir uns gemütlich etwas Zeit ließen. Der erste Kilometer führt auf steinigen Wegen und geröll hinauf zur Fiderescharte.

Steiniger Aufstieg, Fiderescharte, Oberstdorf, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/8, 1/160 Sek.

Auf halbem Weg hat man nochmals einen tollen Blick auf die Fiderepasshütte. Dies wiederholt sich oben auf der Fiderescharte.

Blick auf Fiderepasshütte und Oberstdorfer Hammerspitze, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/8, 1/200 Sek.

Nach ca. 30 min erreicht man bereits die Fiderescharte und damit den höchsten Punkt der heutigen Tour. Wander-technisch wird das heute also ein entspannter Tag. Dafür um so mehr Zeit, Bilder zu machen.

Blick von der Fiderescharte auf die Hammerspitze, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/8, 1/320 Sek.

Durch die Scharte auf die Fiderepasshütte, Deutschland
35 mm, ISO 125, f/8, 1/400 Sek.

Sobald man die Scharte durchquert hat, kann man noch einen letzten Blick auf die Fiderepasshütte erhaschen, ehe es in das Tal geht, in dem wir den Rest unserer Wandertour verbringen werden.

Vorschau auf die kommenden Tage, Rappenalptal, Deutschland
22 mm, ISO 100, f/8, 1/60 Sek.

Da wir das erste Etappenziel erreicht hatten, ließen wir uns ein wenig später auf einer Wiese für eine Pause nieder. Ich nutzte die Gelegenheit, um einige Aufnahmen von Blumen und umherfliegender Bienen und Schmetterlinge zu machen.

Biene auf einer Alpenblume, Rappenalptal, Deutschland
35 mm, ISO 100, f/1.8, 1/1600 Sek.

Bergdistel, Rappenalptal, Deutschland
35 mm, ISO 100, f/2.8, 1/1000 Sek.

Zutraulicher Schmetterling, auf meiner Hand, Rappenalptal, Deutschland
105 mm, ISO 200, f/4, 1/2500 Sek.

Nach dem wir uns ein wenig gestärkt und Sonne getankt hatten ging es weiter taleinwärts in Richtung Mindelheimer Hütte.

Rappenalptal unterhalb des Mindelheimer Klettersteigs, Deutschland
30 mm, ISO 100, f/7.1, 1/100 Sek.

Der Weg wurde weiter unten weniger geröllartig, aber blieb weiterhin steinig. Zur Hütte bleibt man auf einem schönen Höhenweg, der eine tolle Aussicht bietet. Wer genau hinschaut, kann bereits die Rappenseehütte (letzte Übernachtung) sehen.

Steinige Wege auch bergab, Rappenalptal, Deutschland
19 mm, ISO 100, f/7.1, 1/125 Sek.

Das Rappenalptal bietet herrliche Ausblicke, Deutschland
30 mm, ISO 100, f/7.1, 1/40 Sek.

Immer wieder konnten wir die typischen Pfiffe entfernter Murmeltiere hören. Aber obwohl wir Ausschau hielten, konnten wir noch keine sehen.

Entlang des Weges talaufwärts, Rappenalptal, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/8, 1/50 Sek.

Wer etwas mehr möchte als Genusswandern, der kann hoch oben über die Gipfel schreiten, in dem er den Mindelheimer Klettersteig durchschreitet. Wir konnten allerdings niemanden beobachten, der dies ohne Klettersteigset tat. Daher unbedingt die richtige Ausrüstung dabei haben, so wie eine gute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit!

Hoch über uns die Gipfel mit dem Mindelheimer Klettersteig, Deutschland
30 mm, ISO 100, f/4.5, 1/400 Sek.

Im weiteren verlauf des Weges, der immer leichter zu begehen wurde, trafen wir immer häufiger Kühe an.

Behält den Überblick: Kuh auf der Alm, Rappenalptal, Deutschland
105 mm, ISO 100, f/8, 1/400 Sek.

Die letzte Wiese mit Kühen ist nur 5 Minuten von der Mindelheimer Hütte entfernt. Da gerade einmal Mittag ist, setzten wir uns ein wenig zu den Kühen auf die Wiese, ehe wir die letzten Meter angingen. 3 Stunden Gehzeit sind es maximal gewesen, um die Mindelheimer Hütte zu erreichen.
Die letzten Meter hinauf zur Mindelheimer Hütte gestalteten sich sehr entspannt. Selten sind wir so ausgeruht an einer Hütte angekommen.

Mindelheimer Hütte auf 2058 müNN, Deutschland
35 mm, ISO 100, f/2.8, 1/1250 Sek.

Da in der Mindelheimer Hütte erst ab 14 Uhr eine Anmeldung möglich ist, stellten wir den Rucksack ab und schauten uns nach ein paar Möglichkeiten um, die Zeit zu verbringen.  Wir entschlossen uns einmal hoch zur Kemptner Scharte Richtung Kemptner Kopf zu laufen. 

Wegweiser an der Mindelheimer Hütte, Deutschland
105 mm, ISO 100, f/2.8, 1/2000 Sek.

Blick in Richtung der Rappenseehütte, Deutschland
105 mm, ISO 100. f/8, 1/100 Sek.

Gegenüberliegende Berge, Rappenalptal, Deutschland
30 mm, ISO 100, f/5.6, 1/200 Sek.

Der Weg hinauf zum Kemptner Kopf wird erst ab der Scharte ein wenig alpiner, ist aber ohne größere Kletterei in ca. 30 min einfach zu erreichen.

Wegmarkierung vor dem Kemptner Kopf, Deutschland
20 mm, ISO 100, f/2.8, 1/2000 Sek.

Grenzstein an der Kemptner Scharte, Deutschland
24 mm, ISO 100, f/4.5, 1/1250 Sek.

Von der Scharte aus, konnten wir auf Österreicher Seite auch einige Gämse beobachten, wie sie beinahe mühelos den steilen Hängen entlang sprangen.

Am Gipfelkreuz heißt es Aussicht genießen, Rappenalptal, Deutschland
31 mm, ISO 100, f/2.8, 1/640 Sek.

Wieder an der Hütte angekommen nutzten wir die Zeit, um uns anzumelden, zu waschen und ein erste Bier des Tages zu trinken. Von der Mindelheimer Hütte hatte man einen schönen Ausblick über das Rappenalptal. Einen guten Standpunkt von dem ich aus später in der Nacht die Hütte fotografieren möchte, habe ich auch schnell gefunden.
An der Mindelheimer Hütte verschwindet die Sonne leider schon recht früh hinter den Bergen, weshalb Sonnenuntergangsbilder, wie an der Fiderepasshütte heute nicht möglich waren. Aus diesem Grund, wollte ich ein Bild in der blauen Stunde aufnehmen.Ich positionierte mich rechtzeitig auf meinem zuvor ausgesuchten Standort und wartete eine halbe Stunde.

Die Sonne verschwand hinter den Bergen, Rappenalptal, Deutschland
25 mm, ISO 500, f/7.1, 1/125 Sek.

Mindelheimer Hütte während der blauen Stunde, Deutschland
22 mm, ISO 100, f/8, 20 Sek.

Im weiteren Verlauf des Abends, zog sich der Himmel leider immer weiter zu. Mein Vorhaben die Milchsstraße zu fotografieren musste ich heute Nacht ad acta legen.
Tag 3: Mindelheimer Hütte - Rappenseehütte (2091 müNN)
Heute steht unsere längste Etappe dieser Hüttentour an. 5h reine Gehzeit. Mit Pausen und Fotos machen, rechnen wir mit ca. 7h. Zerst führ uns der Weg hinab ins Tal. 600 m müssen erstmal vernichtet werden. Unten im Tal angekommen, frühstückten wir erst einmal. Und plötzlich stand ein Murmeltier neben uns.

Murmeltier auf der Wiese, Rappenalptal, Deutschland
105 mm, ISO 100, f/2.8, 1/800 Sek.

Murmeltier am Wegesrand, Rappenalptal, Deutschland
105 mm, ISO 100, f/2.8, 1/500 Sek.

Es lohnt sich also durchaus hier am Wegkreuz einmal die Augen offen  zu halten, da die Murmeltiere nicht so scheu waren, dass sie sich überhaupt nicht hätten blicken lassen. Wir blieben einige Zeit an diesem Ort, bevor wir den Aufstieg begonnen haben. Alles was wir runter sind, müssen wir heute auch wieder rauf.

Alpenblumen, Rappenalptal, Deutschland
105 mm, ISO 100, f/3, 1/1600 Sek.

Bergauf wurden die Pfade wieder etwas schmaler. Aufgrund der steilen seitlichen Hängen, waren viele Stellen mit Seilen versiert, so dass man sich zur Sicherheit immer wieder halten konnte. Im Gesamten, war der Weg aber gut und einfach zu wandern.

Schmale Wege durch steile Hänge, Rappenalptal, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/6.3, 1/50 Sek.

Schmale Wege durch steile Hänge, Rappenalptal, Deutschland
24 mm, ISO 100, f/6.3, 1/100 Sek.

Schnell gewannen wir wieder Höhe und so hatten wir einen tollen Blick von dieser Seite des Tals auf das Rappenalptal.

Rappenalptal, Deutschland
18 mm, ISO 200, f/6.3, 1/400 Sek.

An insgesamt 3 Stellen des Weges wurden kleinere Brücken/Treppen installiert, um über kurze "Schluchten" zu helfen.

Mit Brücken über unwegsame Stellen, Rappenalptal, Deutschland
24 mm, ISO 200, f/6.3, 1/80 Sek.

Im weiteren Verlauf wurden die Wege wieder breiter. Aber es ging weiter immer bergauf. 

Aussicht über das Rappenalptal, Deutschland
35 mm, ISO 200, f/8, 1/400 Sek.

Das Gelände wurde wieder weitläufiger und häufiger liefen wir über Wiesen mit Kühen. Die Landschaft in dieser Gegend war wirklich idylisch.

Kühe auf der Weide, Rappenalptal, Deutschland
35 mm, ISO 100, f/8, 1/80 Sek.

Kühe auf der Weide, Rappenalptal, Deutschland
35 mm, ISO 100, f/8, 1/100 Sek.

Idylische Berglandschaft, Rappenalptal, Deutschland
26 mm, ISO 100, f/8, 1/80 Sek.

Kuh im Rappenalptal, Deutschland
35 mm, ISO 100, f/5.6, 1/500 Sek.

Kühe am Grenzstein, Rappenalptal, Deutschland
35 mm, ISO 100, f/3.2, 1/1000 Sek.

Die Enge des Rappenalptal verschwindet, je weiter wir dem Tal nach vorne Richtung Oberstdorf laufen. Die Wiesen werden weitläufiger und mehr und mehr Kühe grasen auf ihnen. 

Herrliche Landschaften, Rappenalptal, Deutschland
35 mm, ISO 100, f/3.5, 1/1250 sek.

Nach einem kleinen Haus, kamen wir an eine Wiese voller Felsbrocken. Wir hörten bereits die Pfiffe der Murmeltiere und näherten uns vorsichtig.
Auf der Wiese wimmelte es geradezu von Murmeltieren, hinter jedem Felsbrocken kamen die pelzigen Tiere hervor, legten sich auf die Felsen oder ins Gras. Wir beobachteten das Treiben einige Zeit lang und machten Bilder.

Murmeltier hinter einem Fels, Rappenalptal, Deutschland
105 mm, ISO 100, f/2.8, 1/1250 Sek.

Die Murmeltierwiese vor den massiven Gebirge, Rappenalptal, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/3.5, 1/320 Sek.

Wir liefen weiter, da noch gut 2 Stunden Fußmarsch vor uns liegen, bis wir die Rappenseehütte erreichen. Außerdem hat es gerade der letzte Teil der Tour, was die Kondition betrifft, in sich.

Immer wieder Moränen über dem Weg, Rappenalptal, Deutschland
18 mm, ISO 640, f/8, 1/125 Sek.

Der Weg blieb interessant und abwechslungsreich, immer wieder ging es bergauf und bergab, man lief dem Berg entgegen über kleinere Bäche oder Moränen und wieder weg vom Berg. Auch ein kleines Schneefeld hing über einem kleinen Abschnitt des Weges. Hier ist wie immer besondere Vorsicht geboten, da der Schnee, vereist, matschig oder rutschig sein kann.

Landschaftlich zu jeder Zeit ein Highlight, Rappanalptal, Deutschland
35 mm, ISO 400, f/8,  1/160 Sek.

Hütte in den Bergen, Rappenalptal, Deutschland
32 mm, ISO 100, f/8, 1/80 Sek.

Nach einigen Kurven hat man es dann geschafft. Das Gelände wird wieder weitläufiger. Wieder einmal ist für die Kühe ein Zaun vorhanden. Dies wird die letzte Wiese sein. Ab jetzt geht es noch einmal gute 150Hm nach oben zur Rappenseehütte.

Umzäunung für das Weidevieh, Rappenalptal, Deutschland
35 mm, ISO 100, f/1.8, 1/5000 Sek.

Innerhalb weniger Minuten änderte sich das Wetter. Der blaue Himmel wurde komplett durch einsetzenden Regen bedeckt. Auf den letzten Metern wurden wir also nochmal nass. Dafür kamen wir rechtzeitig zum "Einchecken", das in der Rappenseehütte zu jeder vollen Stunde am Nachmittag möglich ist.

Rappenseehütte, Deutschland
26 mm, ISO 100, /4.5, 1/640 Sek.

Da der einsetzende Regen nicht weniger wurde, beschlossen wir zu duschen und uns in die Stube zu setzen. Erst nach Sonnenuntergang wurde der Regen weniger und wir gingen noch einmal vor die Tür. Die Kamera um die Schulter gehängt. Jedoch schmerzten die Füße vom Wandern und ich wollte nicht noch einmal hoch, um mein Stativ zu holen. Im Nachhinein, würde ich mich zwingen es zu holen. Die Bilder sind dennoch bei rausgekommen und dennoch ansehnlich. 

Rappenseehütte bei Nacht, Deutschland
18 mm, ISO 1600, f/2.2, 1/13 Sek.

Meine Hoffnung auf tolle Bilder der Rappenseehütte ruhte nun auf dem Morgen. Mein Wecker ging 5:15h.

Blick Richtung Oberstdorf, Rappenseehütte, Deutschland
35 mm, ISO 1600, f/2.2, 1/15 Sek.

Tag 4: Rappenseehütte - Tegelbergbahn-Talstation
Die ganze Nacht hindurch blieb es bedeckt. Keine Chance auf Milchstraßen-Fotografie oder atemberaubenden Sonnenaufgang. Dennoch nahm ich die Challenge an, als erster aufzustehen und Bilder von der Hütte zu machen. Gerade am Morgen sind Gewässer auch besonders still und bilden tolle Reflektionen. Also Wanderschuhe an und schnell Richtung Rappensee.

Rappenseehütte mit Spiegelung im "kleinen Rappensee", Deutschland
18 mm, ISO 100, f/11, 4 Sek.

Direkt an der Hütte gab es einen kleinen Tümpel, dem ich mich vorsichtig näherte, um ein Bilder der Hütte zu machen, in dem sich die Hütte im See spiegelte. Als das Bild im Kasten war, lief ich weiter Richtung Rappensee, der ca. 5-10 min entfernt liegt. Auch dort konnte ich die ruhige Morgenstimmung noch wunderbar einfassen.

Ist es noch Deutschland oder schon Island? Rappensee am Morgen, Deutschland
20 mm, ISO 100, f/8, 3/5 Sek.

Auf dem Rückweg zur Hütte wurde es schon deutlich heller. Ich schoss dann über den Weg hinweg noch zwei kurze Schnappschüsse und ging dann zurück auf's Zimmer um meine Sachen zu packen.

Rappenseehütte, Deutschland
35 mm, ISO 250, f/3.2, 1/60 Sek.

Rappenseehütte, Deutschland
35 mm, ISO 250, f/3.2, 1/200 Sek.

Nun hieß es Abschied nehmen von den Bergen. Heute geht es zurück ins Tal. Zurück in die Heimat.

Wir beginnen mit unserem Abstieg, Rappenalptal, Deutschland
18 mm, ISO 250, f/3.2, 1/400 Sek.

Rappenalptal-Panorama, Deutschland
30 mm, ISO 100, f/6.3, 1/160 Sek.

Von Oben konnten wir die steilen letzten Metern des gestrigen Tages sehen, die wir im Regen gehen mussten.  Bergab dürfte es uns weniger Konditionelle Probleme bereiten. ;-)

Serpentinen unterhalb der Rappenseehütte, Deutschland
22 mm, ISO 100, f/3.5, 1/160 Sek.

Verabschiedung von unseren treuen Wegbegleitern, Rappenalptal, Deutschland
18 mm, ISO 100, f/3.2, 1/250 Sek.

Beim Abstieg blieb die Landschaft zuerst nicht weniger schön. Wir genießen noch einmal alles, was wir konnten. Aber all zu lange wollten wir auch nicht trödeln, da für den Nachmittag Regen angesagt war.

Auch auf dem Abstieg, tolle Landschaften, Rappenalptal, Deutschland
35 mm, ISO 100, f/1.8, 1/1250 Sek.

Alpenblume, Rappenalptal, Deutschland,
35 mm, ISO 100, f/1.8, 1/640 Sek.

Alpenblumen, Rappenalptal, Deutschland
20 mm, ISO 100, f/1.8, 1/200 Sek.

Wir kamen vorbei an der Enzianhütte mit ihren Schafen auf der Wiese. Schon bemerkten wir, dass wir uns beeilen mussten. Das Wetter wurde schlechter. 

Schaf an der Enzianhütte, Rappenalptal, Deutschland
105 mm, ISO 100, f/2.8, 1/400 Sek.

Alpenblumen, Rappenalptal, Deutschland
26 mm, ISO 100, f/1.8, 1/640 Sek.

Einige letzte Aufnahmen konnte ich machen, ehe der Himmel seine Schleusen öffnete. Eine Stunde vor erreichen unseres Zieles regnete es Binnfäden. Durchgenässt, aber mit einigen tollen Fotos und Eindrücken aus dieser Gegend erreichten wir unser Auto und fuhren nach Hause. 

Regen, Wolken, Nebel an den Berghängen, Birgsau bei Oberstdorf, Deutschland
105 mm, ISO 100, f/4, 1/250 Sek.

Als Fazit kann man sagen: 3 Tage Wandern, 2 Objektive, 1 Stativ. Das reicht. 

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