Ausrüstung:
Kamera: Sony a7 III
Objektiv: Sony SEL 24-105mm f/4,0 G OSS

Flaggen Schweizer Kantone
42 mm, ISO 100, f/4, 1/500 Sek.

Der Grund dafür ist einfach: Wir sind in die Schweiz gefahren, um die Cousine meiner Frau zu besuchen und nicht um zu fotografieren. Aber letzteres lasse ich mir natürlich trotzdem nicht nehmen, denn ein wenig Sightseeing oder Spazieren gehen (und natürlich mehr) ist allemal drin. ;-)

Schweizer Berge in der Ferne
105 mm, ISO 125, f/4.4, 1/250 Sek.

Die Kompassnadel zeigte also Richtung Zürich. Dort in der Nähe, am südlicheren Teil des Zürichsees liegt das kleine Örtchen Lachen, in dem wir die nächsten Tage zu Besuch sind. Es sollte die erste Reise mit meiner neuen Kamera, der Sony a7 III werden. Mein einziges Objektiv das Sony 24-105 mm f4, kann sich also als Reiseobjektiv beweisen und muss für diese Reise ausreichen. Und das tat es. 
Rapperswil-Jona
Nach der Ankunft zog es uns als erstes in Richtung des Ortes Rapperswill. Die Burg die dort auf einem kleinen Hügel thront konnten wir bereits von Lachen aus sehen und nur eine kleine Überfahrt mit dem Auto über den Zürichsee trennte uns von dem Ort. Das Parkhaus direkt am See überraschte uns durch, für Schweizer Verhältnisse, angenehme Preise. 

Rapperswill-Jona
77 mm, ISO 100, f/4, 1/500 Sek.

Von dort aus konnten wir in wenigen Minuten zu einem ersten Fotospot aufbrechen: Der alten Holzbrücke. Für die Aufnahme nutzte ich Stativ, sowie einen ND-Filter, um die Belichtungszeit auf einige Sekunden zu setzen und das Wasser als glatte Oberfläche zu erhalten. Das bringt Ruhe ins Bild. 

Holzbrücke am Zürichsee
63 mm, ISO 160, f/16, 30 Sek., ND-Filter

Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen über die Holzbrücke zu laufen und einmal über den Zürichsee zu laufen. 

Blick in die Ferne
61 mm, ISO 100, f/4, 1/400 Sek.

Rapperswil-Jona bietet einige schöne Ecken und ist definitiv einen Besuch wert einzig der Verkehr dort an Werktagen ist etwas mühselig. Ein Spaziergang hoch zur Burg, am Hafen entlang vor den schönen Gebäudefronten oder ein Kaffee zum Sonnenuntergang entschädigen dafür aber auf jeden Fall. 

Hafen von Rapperswill-Jona
105 mm, ISO 100, f/4, 1/800 Sek.

Pfäffikon
Für den Abend standen die Wolken günstig ein tolles Abendrot über den Zürichsee zu zaubern. Zurück auf halbem Weg Richtung Lachen liegt Pfäffikon, von wo aus wir unser Glück versuchen wollten das Abendrot einzufangen. Die Location, die wir aufsuchten war in der Nähe des Bahnhofs. Durch eine Unterführung und vorbei am Schlossturm von Pfäffikon an einer Stelle des Zürichsees, die gerne zum Baden genutzt wird. 

Schlossturm Pfäffikon
24 mm, ISO 100, f/4, 1/60 Sek. 

Bei Ankunft an der Foto-Location schien der Himmel ziemlich Wolkenverhangen. Was sich hinter den Bergen am Horizont abspielt konnten wir von unserem Standort aus nicht sehen, allerdings zeigte das Satellitenbild eine freie Bahn für die Lichtstrahlen der Sonne. Das Leuchten hinter den Hügeln ließ uns hoffen. 

Die Sonne verschwindet hinter den Hügeln
105 mm, ISO 125, f/4, 1/250 Sek.

Wir liefen einige Schritte und ich baute mein Stativ in der Nähe eines schönverzweigten Baumes und einigen flachen Felsen im See auf, beides könnte ich als Motiv mit in meine Bilder nehmen.  Der Himmel verfärbte sich ein wenig, aber es schien lange so, als würde sich kein richtiges Abendrot entwickeln. 

Stille am Zürichsee
24 mm, ISO 400, f/16, 30 Sek., ND-Filter

Zürichsee bei Pfäffikon
24 mm, ISO 100, f/16, 30 Sek. ,ND-Filter

Dann plötzlich begannen die Wolken in kräftigem Rot zu leuchten und der Himmel machte den Eindruck als beginne er zu brennen. Ich blieb in diesem Fall bei einer langen Belichtungszeit, weil ich das raue Wasser so glatt wie möglich haben wollte. 

Der Himmel brennt am Zürichsee
24 mm, ISO 100, f/16, 30 Sek.

Abendrot über dem Zürichsee
27 mm, ISO 100, f/16, 30 Sek.

Nach wenigen Minuten ließ das Rot im Himmel nach und das Himmelsrot erlosch langsam. 

Das Abendrot erlischt über dem Zürichsee
24 mm, ISO 400, f/16, 30 Sek.

Kloster Einsiedeln

Kloster Einsiedeln (Panorama)
24 mm, ISO 100, f/13, 1/20 Sek. 

Am heutigen Tag stand der Besuch des Klosters Einsiedeln auf dem Programm. In einer halben Stunde Fahrt von Lachen aus ist es zu erreichen. Wir waren recht früh am Morgen vor Ort, weshalb es kein Problem gab Parkplätze zu finden. 
Auf dem Vorplatz kam ich erstmals an die Grenze meiner  Brennweite, weshalb ich mir wiedermals mit einem Panorama behilflich sein musste. 

Kloster Einsiedeln 2 (Panorama)
24 mm, ISO 10, f/4, 1/250 Sek.

Wir entschlossen uns durch den seitlichen Park des Klosters, vorbei an den Pferdeställen eines der ältesten Gestüten Europas, durch das Klostergelände hindurch zu gehen und uns das Kloster von einem nahe gelegenen Hügel anzuschauen. Nach wenigen Minuten zu Fuß erreicht man den kleinen Hügel, auf dem eine Benediktiner-Statue thront, und von der aus man einen wunderbaren Ausblick über Einsiedeln hat. 

Auf dem Benediktiner-Hügel
67 mm, ISO 320, f/13, 1/160 Sek.

Vom Hügel aus sieht man das symmetrische Hauptgebäude, die Stallungen, sowie die eigene Gärtnerei des Klosters. Man kann den gesamten Ort sehen, eine kleine nicht weit entfernte Kapelle am Friedhof, sowie die Ski-Sprungschanzen auf den gegenüberliegenden Hügeln. 

Blick auf Kloster Einsiedeln
26 mm, ISO 100, f/16, 1/20 Sek.

Die Wege vom Hügel aus laden uns ein ein wenig durch die Gegend zu laufen, um etwas auf Entdeckungsreise zu gehen.

Auf dem Weg
52 mm, ISO 125, f/8, 1/125 Sek.

Natürlich wollen wir sehen, was es alles so zu sehen gibt hinter den nächsten Ecken und Hügeln. Da wir aber nicht zum Wandern vor Ort sind, gehen wir nur bis zu einem weiteren schönen Aussichtspunkt weiter und kehren dann wieder um. 

Schweizer Idylle
105 mm, ISO 320, f/8, 1/250 Sek.

Zurück am Kloster schauen wir uns noch einmal um, auf den Hügel mit der Benediktiner-Statue. 

Hügel bei Einsiedeln
43 mm, ISO 100, f/4, 1/250 Sek.

Da noch früh am Tag ist beschlossen wir mit dem Auto noch ein wenig weiter zu fahren, also zurück zum Ausgangspunkt und ab auf die Straße. 

Kapelle bei Einsiedeln
105 mm, ISO 1250, f/11, 1/250 Sek.

Wasserfall Finstersee bei Menzingen

Finstersee
30 mm, ISO 100, f/4, 1/320 Sek.

Wir hatten von einem kleinen Wasserfall bei Menzingen gehört und konnten diesen über Google-Maps ausfindig machen. Da dieser Ort nicht weit von Einsiedeln entfernt war, machten wir uns auf den Weg. Parken konnten wir in Menzingen in der Nähe der Kirche, um von dort aus zu Fuß weiter Richtung Wasserfall zu laufen. 

Balkone in Finstersee
105 mm, ISO 100, f/4, 1/400 Sek.

Das kleine Örtchen Finstersee hat einige schöne, tradtionelle, Schweizer Häusschen zum bestaunen. Das Wetter war gerade zu perfekt, weshalb wir noch ein wenig durch die Straßen schlenderten, ehe wir uns auf die Suche nach dem Wasserfall machen. 

Traumhaus in der Schweiz
101 mm, ISO 100, f/4, 1/500 Sek.

Aus dem Ort raus, einen kleinen Feldweg entlang, kam man alsbald zu einer kleinen Abzweigung mit einem Schild, auf dem der Wasserfall angeschrieben stand. 

Kirche Finstersee
105 mm ISO 100, f/4, 1/320 Sek.

Zum Wasserfall
36 mm, ISO 100, f/160 Sek.

Der Abstieg hinunter durch das kleine Wäldchen dauerte keine 5 min und schon standen wir vor dem Wasserfall. Ich suchte ein paar schöne Positionen, um die Kamera und das Stativ aufzubauen und  stellte mich dann ins Wasser, um einige schöne Bilder des Wasserfalls aufzunehmen. Dann machten wir uns auf den Weg zurück zum Auto. 

Wasserfall Finstersee
24 mm, ISO 100, f/18, 4 Sek.

Zug
Uns zog es weiter nach Zug, ein schönes kleines Städtchen am Zugersee.

Möwe vor'm Zugersee
105 mm, ISO 100, f/4, 1/500 Sek.

Ein tolles kleines Örtchen, das einlädt am Zugersee spazieren zu gehen und die Gassen voll mit Geschäften und lokalen zu durchschlendern. Ich würde fast sagen, dass das Ort ein kleiner fotogener Geheimtipp ist. 

Zugersee
105 mm, ISO 100, f/4, 1/400 Sek.

Wie alle Orte, die wir bisher in der Schweiz angetroffen haben, besticht auch Zug durch eine angenehme Sauberkeit und schön angelegten öffentlichen Plätzen. Viele Sitzgelegenheiten, Park-ähnliche Plätze, schöne kleine Gässchen... Man könnte sich schon viel mehr Zeit für diesen Ort nehmen und genießen. 

Häuserzug in Zug
46 mm, ISO 100, f4, 1/640 Sek.

Wir liefen einige Straßen ab und suchten nach Sehenswertem, aber eigentlich ist das ganze Ort sehenswert. 

Straßenzug in Zug
105 mm, ISO 100, f/4, 1/400 Sek.

Da wir uns noch entschlossen haben heute weiter bis nach Luzern zu fahren, gingen wir nach 2 Stunden Besichtigung von Zug mit allen Ecken und Kanten, wieder zurück zu unserem Auto. 

Zug
64 mm, ISO 100, f/4, 1/640 Sek.

Auf dem Weg lagen noch einige Geschäfte, in die wir schauten und betrachteten noch einige Speisekarten von Lokalitäten. Leider ist es tatsächlich so, dass Essen gehen in der Schweiz absoluter Luxus ist, zumindest für uns, die nicht nach Schweizer Niveau für ihre Arbeit entlohnt werden. Es bleibt uns also nicht viel mehr übrig, als später für uns selbst zu kochen. 

Balkon-Blick auf den Zugersee
105 mm, ISO 100, f/4, 1/400 Sek.

Luzern

Zwillingstürme Luzern
48 mm, ISO 100, f/4, 1/500 Sek.

Wir erreichen Luzern am schönen Vierwaldstättersee und nutzen das Parkhaus unterhalb des Bahnhofs direkt am Hafen (wahrscheinlich das teuerste, wie sich herausstellte). Eins vorweg: Um Luzern in Gänze zu sehen, sollte man schon 1-2 Tage rechnen, vielleicht einen Ausflug zur Bergbahn des nahe gelegenen Berges Namens Pilatus mit ein planen und auch den Umkreis des Vierwaldstättersees besuchen. Vieles das man hier tun könnte. Aber es hilft nichts, uns bleiben nur einige Stunden.

Hafenbecken von Luzern
41 mm, ISO 100, f/4, 1/320 Sek.

Wenn man nur wenig Zeit hat in Luzern, sollte man auf jeden Fall die alte Holzbrücke, die Kapellbrücke, besuchen und vielleicht auch einmal über sie gehen. Sie ist das Wahrzeichen und deshalb auch die touristische Sehenswürdigkeit der Stadt. 

Die Kapellbrücke, Luzern
24 mm, ISO 100, f/16, 50 Sek., ND-Filter

Die 1333 erbaute Holzbrücke fiel im Jahr 1993 einem Brand zum Opfer, der angeblich durch eine weggeworfene Zigarette  ausgelöst wurde. Viele der berühmten Bilder im Innern der Brücke wurden durch den Brand zerstört, einige konnten gerettet werden, einige andere wiederum restauriert. Bereits 1994 wurde die Brücke nach dem Wiederaufbau wieder für Fußgänger freigegeben. 
Blumen an der Kapellbrücke
Blumen an der Kapellbrücke
Holz der Kapellbrücke
Holz der Kapellbrücke
Turm der Kapellbrücke
Turm der Kapellbrücke
Läuft man an der Kapellbrücke vorbei etwas weiter vom Hafen weg, so kommt man in den Bereich der Altstadt. Hier bietet Luzern neben vielen Lokalitäten auch einige Shopping-Gelegenheiten, sowie viele weitere malerische Ecken. 

Malerisches Luzern
51 mm, ISO 100, f/4, 1/800 Sek.

Eine weitere Sehenswürdigkeit stellt das Löwendenkmal dar - ein kunstvoll in die Felswand gehauener schlafender Löwe. Er soll erinnert in der Allegorie eines sterbenden Löwen an die am 10. August 1792 beim Tuileriensturm in Paris gefallene Schweizergardisten erinnern. 

Löwendenkmal, Luzern
48 mm, ISO 100, f/4, 1/250 Sek.

Dann ging es zurück in Richtung Auto, mit einem Blick über den Vierwaldstättersee ging es zurück nach Lachen am Zürichsee. 

Blick über den Vierwaldstättersee
59 mm, ISO 100, f/4, 1/320 Sek.

Lachen

Leuchtende Wolken über Lachen
65 mm, ISO 1600, f/4, 1/160 Sek.

In Lachen angekommen merkten wir, dass heute abermals die Chancen auf ein Abendrot bestehen, wenn nicht, dann auf jeden Fall für einen schönen Sonnenuntergang und eine farbenfrohe Blaue Stunde. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg Richtung Innenstadt und an der Kapelle vorbei in Richtung Marina. 

Hai-Angriff in Lachen
35 mm, ISO 100, f/4, 1/125 Sek.

Wir kamen gerade kurz nach Sonnenuntergang an der Marina an, weshalb ich gleich einige Motive suchte und losfotografierte. 

Fels im Zürichsee 
24 mm, ISO 100, f/18, 2 Sek.

Mir fehlte leider ein klein wenig Vorbereitungszeit, um für alle Motive die beste Komposition zu finden und einzelne Elemente perfekt zu separieren. Dennoch sind einige schöne Fotografien dabei und ich einigermaßen zufrieden. 

Abendrot über dem Zürichsee bei Lachen
24 mm, ISO 100, f/20, 3,2 Sek.

Die zarten Wolkenfelder über dem See sorgten für tolle Lichtreflexionen und Farben im Himmel, deshalb ließ ich nicht locker und fotografierte so lange Licht am Himmel war. 

Abendstimmung am Zürichsee, Lachen
24 mm, ISO 100, f/18, 13 Sek.

Einige Minuten später wurde das Wasser des Sees ebenfalls immer ruhiger und die  Reflexionen im Wasser besser zu sehen. Ich schraubte die Filter vom Objektiv und fotografierte noch ein wenig mit offener Blende, hand-held. 

Marina, Lachen
30 mm, ISO 125, f/4, 1/30 Sek.

Im Hafenbereich waren noch einige weitere tolle Motive zu finden. 

Letztes Licht am Zürichsee
105 mm, ISO 500, f/4, 1/125 Sek.

Mein Lieblingsbild an diesem Abend, entstand aber an diesen beiden Bäumen. Der Mann setzte sich auf die Bank, nach dem er eine ausgedehnte Radtour abgeschlossen hatte und genoss den wunderschönen Ausklang dieses Tages. 

Done
72 mm, ISO 320, f/4, 1/80 Sek.

 Wir entschlossen uns, es ihm gleich zu tun und setzten uns ebenfalls an den See und genossen das letzte Licht des Tages. 

Letzte Ausfahrt des Tages
105 mm, ISO 800, f/4, 1/125 Sek.

Katholische Kirche St. Johann bei Lachen
Bevor wir uns heute morgen in Richtung Zürich begaben, machten wir in aller Frühe einen Abstecher zu einer kleinen Kapelle bei Lachen. Auf einem kleinen Hügel thront dort, direkt neben einem typisch Schweizer Haus, die Kirche St. Johann am Rande des Zürichsees. Mit meiner Drohne konnte ich schnell einige tolle Blickwinkel finden, um die Kapelle zu fotografieren, dieser hier war meines Erachtens der schönste. 

Kirche St. Johann bei Lachen
24 mm, ISO 100, f/2.8, 1/730 Sek.

Zürich

Landesmuseum in Zürich (Panorama)
24 mm, ISO 100, f/4, 1/800 Sek.

Nachdem die Drone-Shots im Kasten waren ging es weiter nach Zürich. Mit dem Auto fuhren wir in Zürich in die Nähe des Bahnhofes, von dem aus wir zu Fuß auf der Altstadt-Seite einmal den Limmat hinab und auf der gegenüberliegenden Seite einmal hinauf ablaufen wollten. 

Der Limmat, Zürich
34 mm, ISO 100, f/16, 20 Sek. ND-Filter

Eigentlich bietet Zürich an jeder Brücke einen schönen Blick auf die Stadt und ihre schönen Häuser. Es empfiehlt sich also durchaus einen Blick über den Limmat auf die andere Seite des Flusses, oder einmal einige Meter über die Brücken zu gehen und sich umzuschauen. 

Der Mühlesteg
105 mm, ISO 100, f/4, 1/160 Sek. 

Läuft man auf der Seite der Altstadt, sollte man nicht nur am Ufer des Limmats entlang schlendern, sondern durch die vielen, beinahe unzähligen Gässchen gehen. Es wimmelt von Geschäften und Lokalen. Hinter jeder Ecke schlummern fotogene Motive. 

Kirche Fraumünster und St. Peter in Zürich
49 mm, ISO 100, f/4, 1/320 Sek.

Ohne großen Plan oder Reiseführer laufen wir kreuz und quer durch die Gassen und sehen allerlei schöne Gebäude, Fassaden, Balkone, Klappläden oder Denkmäler. 

Balkon am Königstuhl
62 mm, ISO 100, f/4, 1/200 Sek.

Statue in Zürich
81 mm, ISO 100, f/4, 1/160 Sek.

In manchen Gassen fragt man sich, ob sie überhaupt ein Ende nimmt, oder ob man irgendwann einfach vor einem Gebäude steht und es nicht mehr weiter geht. Ein wirklich toller Charme, den diese Altstadt versprüht, die schon beinahe an italienische Gassen erinnern. 

Streets of Zürich
105 mm, ISO 100, f/4, 1/200 Sek.

Schon alleine das hindurchspazieren der Straßen macht richtig Spaß, denn es gibt einiges zu sehen, was ich so zuvor nicht von Zürich erwartet hätte. Da ich das erste mal hier bin, hatte ich mir bislang etwas anderes vorgestellt und ein anderes Bild von dieser Stadt im Kopf gehabt. 

"Living in Zürich"
61 mm, ISO 200, f/4, 1/80 Sek.

Nach vielen Schritten und unzähligen Abbiegungen und Gassen erreichen wir ganz von alleine das Großmünster. Die Fassaden und Fenster des Nebengebäudes hatten mir es gleich angetan, obwohl ich keine all zu große Affinität zu Architektur o.ä. habe. 

Nebengebäude des Großmünsters
82 mm, ISO 100, f/4, 1/320 Sek.

Fassade des Nebengebäudes des Großmünsters
105 mm, ISO 100, f/4, 1/320 Sek.

Im Innern des Hauptgebäudes ist das Erstellen von Fotos nicht erlaubt, was ich natürlich respektiere, aber auf jeden Fall kann man einen Blick hineinwerfen, was sich immer lohnt. 

Spitzturm des Großmünsters
82 mm, ISO 100, f/4, 1/2000 Sek.

Zurück am Limmat zog das Wetter langsam zu. Heute Mittag soll es anscheinend noch kräftig stürmen und Regnen, weshalb wir einfach jede Minute, die uns blieb, nutzten. 

Kirche St. Peter und der Limmat
24 mm, ISO 100, f/16, 20 Sek., ND-Filter

Ich fotografierte nochmal auf die gegenüberliegende Seite, nutzte dafür auch einen ND-Filter, um das Wasser zu glätten und Autos und Fußgänger, ggf. zu eliminieren. Ebenfalls der Effekt in den vorbeiziehenden Wolken mag ich, an dieser Art von Bilder. 

Münsterbrücke und die Fraumünster Kirche, Zürich
24 mm, ISO 100, f/16, 20 Sek.

Läuft man noch etwas weiter den Limmat hinab, kommt man bis zum Staatstheater. Dort an dem großen Platz gibt es den Sternenimbiss. Wir haben diesen als nicht ganz so geheimen Geheimtipp empfohlen bekommen, da die Preise einiger Maßen human sind und das dort gebotene einfache Essen lecker ist. Also holten wir uns eine "zür'cher Hot-Dog" mit Sauerkraut, Senf und Bratwurst im Baguette und setzten uns zum Mittagessen an den Zürichsee an der Nähe des Staatstheaters. 

Staatstheater, Zürich
53 mm, ISO 100, f/6.3, 1/320 Sek.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof gingen wir die andere Seite des Limmats wieder hinauf. Dieses mal konnten wir also einen schönen Blick auf das Großmünster genießen. 

Großmünster und Münsterbrücke, Zürich (Panorama)
24 mm, ISO 100, f/16, 20 Sek., ND-Filter

Auch auf dieses Seite des Limmats gibt es tolle Häuser und bezaubernde Gassen zu sehen. Einen Blick ins Fraumünster blieb uns leider verwehrt. Für dieses Gotteshaus sollten wir Eintritt zahlen, für uns ist das im Falle einer Kirche ein no-go, da unserer Meinung Gotteshäuser generell offen für Gläubige stehen sollten. Über die Gründe haben wir uns allerdings nicht informiert, wenn es denn gute dafür gibt, da wir eh nur einen Tag in Zürich verbrachten. 

Gebäude am Münsterhof
52 mm, ISO 100, f/4, 1/640 Sek.

Wir manövrierten uns in Richtung Paradeplatz. Uns wurde empfohlen dort bei Sprüngli eine der weltbesten heißen Schokolade zu trinken. 9,50CHF für die Version mit einem Schuss Espresso sind zwar sehr happig, aber dennoch genossen wir jeden Schluck.  

Heiße Schokolade mit Espresso
46 mm, ISO 100, f/4, 1/160 Sek.

Als es anfing stellenweise leicht zu tröpfeln gingen wir weiter mit unserer Taktik "kreuz und quer durch Zürich" durch die Gassen. 

Bunte Gassen in Zürich
69 mm, ISO 100, f/4, 1/200 Sek.

Bekannt ist es ja schon lange, aber auch hier sieht man wieder, die Schweizer verstecken ihren Nationalstolz nicht hinter der Haustür. 

Schweizer Nationalstolz
63 mm, ISO 100, f/4, 1/200 Sek.

Einige Gassen später sahen wir eine ansteigende Straße. Über diese erreichten wir den Lindenhof. Zuerst könnte man meinen, dass es sich um ein Altersheim handeln würde, es war jedoch ein Hof auf dem viele Linden standen. Vorn ihm aus hat man einen tollen Blick auf den Limmat und das Großmünster. Es empfiehlt sich also die wenigen Höhenmeter auf sich zu nehmen und einmal hier nach oben zu laufen. 

Großmünst vom Lindenhof aus fotografiert
105 mm, ISO 100, f/4, 1/640 Sek.

Wir stiegen wieder hinab und gingen am Ufer des Limmats entlang zurück zum Hauptbahnhof. Die Wolken hingen schon deutlich tiefer und sobald wir im Auto saßen regnete es auch schon los und wir machten uns auf den Weg zurück nach Lachen. 

Großmünster, Münserbrücke, Zürich
29 mm, ISO 100, f/16, 20 Sek., ND-Filter

Rheinfall in Schaffhausen
Und schon hieß es wieder Abschied nehmen von der Schweiz, denn heute soll es schon wieder nach Hause gehen. Auf dem Heimweg liegt, mehr oder weniger, der Rheinfall von Schaffhausen. Da eh nur Regen angesagt war, sollte uns also egal sein, von welcher Richtung wir nass werden, weshalb wir dem Rhein dort einen Besuch abstatten.

Rheinfall bei Schaffhausen, Schweiz
57 mm, ISO 100, f/14, 30 Sek., ND-Filter

Als wir ankamen hatten wir sogar noch etwas Glück, so regnete es kaum spürbar. Innerhalb der kommenden Stunde, wurde der Regen allerdings minütig mehr. Wir entschlossen uns einige Meter um den Rheinfall zu gehen und ihn aus mehreren Positionen zu betrachten. 

Schlössli Wörth, Schaffhausen, Schweiz
91 mm, ISO 100, f/14, 30 Sek., ND-Filter

Über schön ausgebaute Wege, vorbei an Sitzgelegenheiten, die im schönen Wetter sicher einladend sind, kommt man über eine Treppe auf die höher gelegene Ebene des Rheins. 

Sitzgelegenheiten am Rheinfall
105 mm, ISO 320, f/4, 1/250 Sek.

Altes Mühlenrad am Rheinfall
24 mm, ISO 100, f/4, 1/125 Sek.

Dem Schauspiel des ohrenbetäubenden Wassers zu zu schauen macht wirklich Spaß und lässt einen manchmal vergessen, dass man mitten im Regen steht. Erprobt aus Island wird also immer abwechselnd das Objektiv von Wasserspritzer befreit und dann schnell geknippst. 

Wassermassen des Rheinfalls
105 mm, ISO 100, f/18, 0,8 Sek.

Runde macht, kann man bis zum Schloss auf der anderen Rheinseite direkt ans Wasser, oder aber man fährt mit einem der Touristenboote bis zu den großen Felsen. 

Felsen am Rheinfall
71 mm, ISO 100, f/18, 0,8 Sek.

Touristenboot am Rheinfall
105 mm, ISO 125, f/4, 1/250 Sek.

Da der Regen allerdings immer stärker zunimmt entschlossen wir uns der Schweiz auf Wiedersehen zu sagen und die restlichen Stunden Autofahrt zu beginnen. 

Schlössli und der Rheinfall
36 mm, ISO 100, f/4, 1/160 Sek.

Wir haben die Schweiz auf jeden Fall schon nach diesen wenigen Tagen zu schätzen gelernt, weshalb wir in den nächsten Jahren sicherlich noch öfter in dieses schöne Land kommen werden. 
Fotografisch kam ich über die Tage mit nur einer Kamera und einem Objektiv und musste nur sehr wenige Abstriche in Kauf nehmen, dass man manchmal eben doch nicht alles auf einmal mit 24 mm aufnehmen kann oder man doch noch einen ticken mehr hereinzoomen möchte. Aber wenn man wenig Gewicht und Ausrüstung dabei haben möchte, dann war die Kombination aus Sony a7III und Sony FE 24-105 F4 OSS perfekt. 

Regen in Schaffhausen
105 mm, ISO 250, f/4, 1/250 Sek. 

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